Mittwoch, 14. November 2012

Auslandssemester - Hawai'i

Damit ihr sehen könnt, was ich in meinem Auslandssemester auf Hawaii alles erlebe, werde ich in diesem Blog davon berichten.

Leider gab es ein paar technische Probleme, sodass ich erst jetzt berichten kann.
Das ist allerdings gar kein Problem, denn ich werde rückwirkend berichten.

Heute schreibe ich über meine Ankunft, die Wohnungssuche und meine ersten Eindrücke von Hawaii. Später folgen dann noch Posts über die Universität und meine Kurse, über meine Freizeitaktivitäten und über die anderen hawaiianischen Inseln.

Am 23. August ging der Flug morgens für mich los.
Das Abendteuer ging endlich los J
Ich bin über Frankfurt nach San Francisco und dann weiter nach Honolulu geflogen.
Die Zeit auf dem Interkontinentalflug ging schnell vorbei. Ein bisschen im Reiseführer lesen, ein paar englische Filme gucken, um sich vor Augen zu führen, dass man wirklich nach Amerika fliegt und schon ging auch der Landeanflug auf San Francisco los. Ich denke, dass mir die Zeit recht kurz vorkam, da sich die Gedanken in meinem Kopf nur so gedreht haben.
Was erwartet mich? Wie schnell lerne ich neue Leute kennen? Wie ist die Universität? Wo werde ich wohnen? Welche Eindrücke werde ich sammeln?
Nach kurzem Zwischenstopp in San Francisco kam der 6 stündige Flug nach Honolulu. Als das Flugzeug gelandet ist und ich aus dem Flugzeug die ersten Palmen gesehen habe, war ich richtig
glücklich, denn ich war an meinem Zielort angekommen. J
Danach wurde ich vom Shuttleservice, den ich zuvor über die Uni organisiert hatte, abgeholt und zu meinem Hotel in Waikiki gefahren, wo ich dann nur noch ins Bett gefallen bin. Es war schließlich auch schon Mitternacht und ich war über 30 Stunden unterwegs.
Am meinem ersten Tag in Hawai'i habe ich es so gemacht, wie es jeder Tourist machen würde: Durch Waikiki marschieren und sich am Waikiki Beach gemütlich in die Sonne legen. ;)

Es war traumhaft! Angenehme 30°C, toller Sand, klares blaues Wasser und im Hintergrund konnte ich die Berge sehen.

Da ich aber kein Tourist bin, konnte das so leider nicht jeden Tag so weitergehen. Gleich am nächsten Morgen bin ich in ein Hostel umgezogen, was nur einen Straßenblock entfernt war. Dort war ich in einem 8 Bett-Schlafsaal zusammen mit 2 Schweizern, 2 Deutschen und einer Dänin.
Ja wirklich! Ich reise um den halben Globus und schlafe dann in einem Raum mit fast ausschließlich deutschsprachigen Personen. Allgemein waren in dem Hostel die Hälfte der Bewohner Deutsche oder deutschsprachig. Wir sind wohl ein wanderlustiges Volk…

Im Hostel wollte ich mir nun so schnell es geht eine Wohnung suchen.
Ich wollte das lieber vor Ort und nicht von Deutschland aus machen, da ich meine Wohnung für die nächsten 4 Monate gerne persönlich sehen wollte. Außerdem habe ich aus Deutschland nur sehr teure Wohnungen gefunden und konnte mir nicht vorstellen, dass alle Wohnungen so teuer sind.
Falsch gedacht! Die Wohnungssituation in Hawai'i ist extrem schlecht. Wenig freie Wohnungen und wenn sie denn frei waren, dann waren sie sehr teuer und nicht gerade auf höchstem Niveau eingerichtet…Und das ist sehr freundlich von mir formuliert.
Im Hostel waren diverse weitere Studenten, die auch von der Wohnungssituation negativ überrascht waren. Ich habe Wohnungen besichtigt, die in Deutschland kein Mensch anbieten würde. Hier in Hawai'i sollte man für eine kleine, düstere, ungepflegte 1,5-Zimmer-Wohnung noch ca. $800-1000 zahlen.
Mein Wunsch war es, in einer 3-4 WG mit anderen internationalen Studenten zu wohnen.
Ziemlich schnell musste ich merken, dass ich mich von diesem Wunsch verabschieden konnte.
Nach ein paar Tagen der vergebenen Suche habe ich mich mit einer deutschen Studentin zusammen getan, da wir dachten, es sei leichter, nach einer 2 Schlafzimmer-Wohnung zu suchen. Ziemlich schnell mussten wir feststellen, dass auch das nicht leichter war. Wir hatten von vielen Anderen gehört, dass die sich eine 2-Zimmer-Wohnung mieten und dann das Wohnzimmer als zweites Schlafzimmer umfunktionieren.
Dann hatten wir endlich Glück und haben eine akzeptable 2 Zimmer Wohnung gefunden, die uns zusagte. Noch am gleichen Tag haben wir angerufen und wollten die Mietpapiere unterzeichen.
Doch dann der Schock! In den 2 Stunden, in denen wir uns andere Apartments angeschaut haben und uns überlegt haben, ob wir die Wohnung wirklich nehmen sollten, haben schon andere Interessenten zugesagt und die Verträge unterschrieben.
Wie gesagt: Es war tierisch schwer hier eine Wohnung zu finden und der Markt war ganz schön ausgedünnt.
Letztendlich sind wir in einer uneingerichteten 1-Zimmer-Wohnung in Waikiki gelandet. Kurz das Nötigsten an Einrichtung eingekauft und fertig war unser neues Zuhause ;)
Ich bin jetzt immer noch glücklich mit unserem Apartment. Es bietet genug Platz für 2 Personen und es hat eine tolle Lage: 3 Minuten zum Strand, direkt in Waikiki und die Buslinien nach Honolulu (also zu meiner Uni) sind nur wenige Minuten entfernt.
Man lernt außerdem mit dem Nötigsten aus zu kommen und das man gar nicht so viel Schnick Schnack braucht. Des Weiteren stärkt es die Toleranz, wenn man mit einer Person, die man erst wenige Tage kennt auf einmal zusammen wohnt.

Nun war schon eine Woche vorbei und ich hatte von Hawai'i - abgesehen vom ersten Tag - noch gar nichts gesehen, da ich dauerhaft auf Wohnungssuche war.
Da kam es mir sehr gelegen, als mich ein Kommilitone, dem ich im Hostel kennengelernt habe, fragte, ob ich nicht mitkommen möchte, um eine Autotour entlang der Ostküste zu machen. Drei weitere Personen waren schnell gefunden und so machten wir uns auf dem Weg die Ostküste zu erkunden.
Es war unglaublich schön an der Küste entlang zu fahren und die Strände und das Wasser an sich vorbei ziehen zu lassen. Am Lanikai Beach haben wir dann gestoppt. Dieser Strand soll zu den schönsten Stränden der Welt gehören.
Und das würde ich sofort unterschreiben!
Wir kamen am Strand an und sahen das unglaublich blaue Wasser, spürten wie der feine Sand zwischen unseren Zehen zerrinnte und eine leichte Brise wehte…Wow! Gänsehaut pur!

In diesem Moment war ich endlich in Hawaii angekommen. All der Stress mit der Wohnungssuche fiel von mir ab und ich fing an zu realisieren, dass es kein Urlaub ist, sondern, dass Hawai'i für die nächsten 4 Monate mein Zuhause ist.


 

Dienstag, 19. Juni 2012

Tjune-Cup 2012 war ein voller Erfolg

Am Freitag, 08.06.2012, fand die 5. Auflage des Tjune-Cups statt.
In diesem Jahr traten 18 Mannschaften gegeneinander an, um sich sportlich miteinander zu messen.

Bei bestem Wetter und unter den Augen vieler, begeisterter Zuschauer sicherte sich das Team EDEKABANK den 1.Platz.
Sieger des Tjune-Cups 2012: EDEKABANK
Neben dem sportlichen Wettstreit, gab es mit der Übertragung des EM-Eröffnungsspiels, Torwandschießen, Kinderschminken und diversen Verpflegungsständen ein großes Angebot für Groß und Klein.

Der Hamburger Stadtpark, als Austragungsort, zeigte sich von seiner besten Seite.

Wir bedanken uns bei allen, die uns bei der Organisation unterstützt haben sowie den Spielern und Gästen, die für die tolle Stimmung beim Tjune-Cup gesorgt haben und dafür sorgen, dass das Fußball-Turnier jedes Jahr ein solcher Erfolg ist!

Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Neuauflage des Turniers geben und wir hoffen, Sie auch 2013 bei unserem Turnier begrüßen zu dürfen!

Montag, 4. Juni 2012

Tjune Cup 2012

Auch dieses Jahr findet wieder unser alljährliches Fußballturnier statt!
Damit Sie uns auch finden können, gibt es im Folgenden einmal die wichtigsten Daten:

Wo: Kleine Festwiese, Stadtpark (gegenüber dem Planetarium)
Wann: 08.06.2012 ab 15 Uhr

Neben diversen Essens- und Getränkeständen, ist auch für die Kleinen gesorgt.
Auf einer Leinwand wird ab 18 Uhr das EM-Eröffnungsspiel übertragen.

Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder auf ein spannendes Turnier und gute Stimmung!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Tjune erhält den Rudolf - Hellebrandt - Preis


And the winner is…. Tjune!

Seit Jahren Spenden wir für krebskranke Kinder und haben deshalb in diesem Jahr für unser langjähriges Engagement den Rudolf-Hellebrandt-Preis der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. erhalten.

Die Preisverleihung fand am 18. April 2012 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg E.V. statt.
Die Urkunde wurde von Sabrina Magdic (Ausbilderin Lunar GmbH), Tanja Bartsch (Ausbilderin EDEKA), Lynn Bärenfänger (Vorstand Tjune) und Thorben Schacht (Vorstand Tjune) entgegengenommen.

Wir freuen uns, dass wir diesen Preis erhalten haben und freuen uns auf das nächste Spendenprojekt.


Frau Magdic, Frau Bartsch, Frau Bärenfänger, Herr Schacht bei der Urkundenverleihung (v.l.)

Dienstag, 24. April 2012


Tjune spendet für kranke Kinder

 Im Dezember letzten Jahres konnten wir für unsere Spendenaktion an die Kinderherzchirugie und die Krebsstation der Hamburger Uniklinik in Eppendorf eine Spendensumme von 7000 Euro zusammentragen. Dies gelang uns durch den Einsatz vieler unserer „Tjuner“ im Einzelhandel, private Spenden in den Märkten des EDEKA-Unternehmers Struve und weiteren Zuschüssen der EDEKA-Stiftung.
Mitte Februar konnten wir nun den Spendencheck an Renate Vorbeck von der Förderungsgemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum, Oberärztin Irene Görlitz und Oberarzt Dr. Thomas Mir überreichen. Diese freuten sich sehr über unsere Unterstützung. 

Oben: Tanja Bartsch (Ausbilderin EDEKA), Oberärztin Irene Görlitz, Lynn Bärenfänger (Tjune-Vorstandsmitglied) Renate Vorbeck, Oberarzt Dr. Thomas Mir, Sabrina Magdic (Ausbilderin LUNAR)

Unten: Alicia Behrmann (ehemals Fachbereich Marketing), Marius Cords (ehemals Fachbereich Marketing)

Sonntag, 11. Dezember 2011

News aus den USA!

Da bin ich wieder! Ich habe in den letzten Wochen viel gelernt, meine final exams und meine Abschluss-Projekte standen an. Schlussendlich hab ich meinen Job ziemlich gut erledigt, die erste Note habe ich schon :-) In der Social Media Class haben wir ein riesiges Portfolio in Facebook, Twitter, LinkedIn, Blogger usw. erstellt um uns selbst zu vermarkten - alles durch automatismen verlinkt natürlich. Zusätzlich hatten wir mehrere Fallstudien und eine professionelle Bloggerin um zu lernen, wie man richtiges Marketing in der Social Media Welt betreibt. Ich habe da wirklich viel mitgenommen, dass wir zB. bei Tjune (aber auch insbesondere bei Lunar!) anwenden können.  Auch Project Leadership, Communication & Teambuilding hat mich gerade im Soft-Skill bereich inspiriert und weitergebracht. Der ganze Kurs war zweigeteilt: Jede Vorlesung hatte einen Theorie-Teil und einen Fallstudien-Teil.  In Logistik & Supply Chain Management wurde uns ein genereller Überblick über die Thematik gegeben. Diese Klasse fand am Extension-Center statt und hatte leider auch nicht das Niveau und den Tiefgang der Main Campus Kurse. Gottseidank habe ich mich auf den Main Campus gekämpft! Wenn jemand aus unserer Azubi-Truppe ein Auslandssemester in den USA machen möchte (denn die Extensions für internationale Studenten gibt es an fast jeder Uni) bzw. speziell in Riverside - meldet euch bei mir für Tipps wie ihr an die guten Kurse kommt! Marketing & Distribution Management war wohl mein anspruchsvollster Kurs. Während ich in den übrigen Kursen nur jede Woche Tests und kleinere Ausarbeitungen machen musste, war in diesem Kurs jede Woche ein neues Buch zu lesen und zusammenzufassen. Die Reading-Notes wurden natürlich bewertet und werden Teil der Note. Dazu kommen noch ein Marketing-Plan in 3 „Stages“ und die üblichen mid-term und final exams. Gerade durch den Druck und die vielen Lektüren lernt man viel und hat ein wirkliches studentisches dasein was das lernen angeht. Hier weht also ein etwas anderer Wind als an unserer lässigen Nordakademie ;-) Sean Jasso, mein Prof, hat mich einem deutschen Teacher-Assisstant vorgestellt und ich habe einiges darüber erfahren, wie man als deutscher in das amerikanische Uni-System gelangt und wie man an Stipendien usw. kommt.  Möchte dazu jemand mehr wissen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und ich führe das mal aus ;)   Wenn ich mal grade nicht am lesen oder in den discussions (zum Diskutieren / verinnerlichen des gelernten Stoffs) war, habe ich am Wochenende die unglaublich schöne Gegend bereist.  Worüber wollt ihr mehr erfahren? Ich könnte euch berichten von: [ ] Yosemite National Park [ ] Kayaking und klettern am Colorado River [ ] Universal Studios [ ] Halloween in Santa Barbara [ ] San Francisco Jetzt grade sitze ich mit zwei kommilitonen aus Frankreich im Flugzeug nach New York, bin sehr gespannt auf die Stadt aber vermisse meine Hostfamily, all meine Freunde aus Kalifornien und der ganzen Welt jetzt schon. Die Verabschiedungen in den letzten Tagen fiel uns allen nicht leicht, und wurden ziemlich emotional. Am 22. gehts dann nochmal für eine Nacht zurück nach Los Angeles und am 23. ab nach Hause!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Campusleben und ein Abstecher nach Arizona


In der darauffolgenden Woche hatte ich wieder sehr interessante Vorlesungen und Diskussionen. Meine ersten 3 Hausarbeiten (Ausarbetiungen über die Fachtexte "Marketing Myopia", "Marketing is Everything" und die Bedeutung von Logistik / SCM in der heutigen Welt) haben alle die volle Punktzahl erreicht und wurden mit einem A bewertet. Yes!
Da unser Campus so schön ist und man mit anderen Studenten extrem schnell in Kontakt kommt habe ich mich immer wenn ich Morgens und Abends Vorlesungen hatte nicht von meiner Gastfamilie abholen lassen sondern die Atmosphäre genossen und mich mit den einheimischen Studenten unterhalten. Die konnten es teilweise kaum fassen was wir alles in unserem Dualen Studium an Praxiserfahrung mitbekommen. Auf der anderen Seite war es aber auch schwer zu verstehen, wie eine Hochschule ohne eigene Sportteams, Fitnesscenter und Fast-Food-Ketten auf dem Campusgelände auskommen kann. Diese Amerikaner ;) 

Das Wochenende habe ich dann in Arizona am Lake Havasu, ein durch einen Staudamm am River Colorado geschaffener See der sich prima in die Bergige Landschaft Arizonas einfügt,  verbracht. Hier hat meine Gastfamilie ein (ganz schön schnelles) Boot. Wir sind auf dem Colorado Richtung Norden gefahren und haben einsame, traumhafte Strände gefunden. Mein persönliches Highlight war ein Sprung von einem über 35 Fuß (ca. 12 Meter) hohen Felsen ins Wasser. Hätte nie gedacht dass ich sowas mal mache! Mir gelang es dann auch noch einen Freund von mir zu motivieren vom selben Fels zu springen. Er hat mir erst hinterher erzählt dass er maximal vom 1m-Brett im Schwimmbad gesprungen ist. Bei mir war's immerhin der 3m-Turm. Aber auch dafür bin ich hier - lernen über meine Grenzen hinaus zu wachsen!  

Enrollment Week

Die Enrollment-Week ist die Woche, in der die Vorlesungen am Main Campus anfangen.
Passend dazu durften alle, die bis dato keine Vorlesungen dort bekommen haben am Montag Morgen um Vorlesungen kämpfen. Da ich ja wie schon geschrieben relativ unglücklich damit war, keine Main Campus Kurse zu haben war das meine Chance! 
Der Termin war für 9:00 angesetzt, aber da nur ein bestimmtes Kontingent an Plätzen für Vorlesungen am Main Campus existierte und nach dem Motto "First Come First Served" (wer erinnert sich an die Techn. Grundlagen 2 Klausur?) gehandelt wurde, bin ich lieber schon um 7:45 aufgetaucht. Zu dem Zeitpunkt musste man schon Nummern ziehen, ich war die glückliche Nummer 6. Glücklich deshalb weil ich a) Meine Wunschvorlesung Marketing & Distribution Management bekommen habe und b) ein paar Freunde von mir die Nummern 87 bis 90 gezogen haben und hinter ihnen noch eine riesige Schlange war. 
Die Vorlesung findet Montags und Mittwochs im Kino statt und beinhaltet Donnerstags eine Diskussionsrunde. Kino? Richtig gelesen! In bequemen Kinosesseln und einer beeindruckenden Akustik hab ich dann wenig später Professor Jasso in meiner ersten Vorlesung zusammen mit amerikanischen Studenten gelauscht. Sehr Interessanter Vorlesungsstoff der die für mich interessanten Teile vom Marketing abdeckt, die wir in unserer Vorlesung an der Nordakademie nicht behandelt haben. Gute Wahl also, für die es Wert war ein bisschen früher zu kommen :-)



Die erste Vorlesung in Logistics and Supply Chain Management am Dienstag hat ebenfalls sehr interessante Themen aufgezeigt die wir im Laufe des Semesters behandeln werden. 

In den Folgenden Tagen hatten wir schon erste kleine Hausaufgaben-Paper die wir abgeben mussten. Das Lehrsystem hier ist ein wenig fordernder als der Nordakademie. Die Endnote in den Kursen setzt sich aus den Hausaufgaben, der Mitarbeit in Diskussionen,  kleinen Tests und 2 Klausuren (Mid-Term und Final) zusammen. In jedem Kurs müssen wir uns mindestens ein Buch, meistens aber 2 anschaffen und durchlesen. Dazu kommen noch etliche Texte die wir in der Bibliothek finden oder durch unsere wunderbare online Plattform Moodle bereitgestellt bekommen. Es gibt also viel zu tun und zu lesen, und das macht sogar Spaß! 

Am Wochenende habe ich mich mit Daniel, einem Freund von der Nordakademie, auf die Suche nach Geocaches auf den Bergen hinter dem Haus meiner Homestay Family gemacht. 
Es ist unglaublich in was für einer verlassenen Einöde man landet, wenn man sich nur ein paar Minuten zu Fuß aus den Siedlungen heraus begibt. Die Caches waren auf den Gipfeln der "Berge" versteckt.
Ausgezeichnete Bergsteiger und Schatzsucher wie wir sind haben wir alle gefunden! Belohnt wurden wir von einer unbeschreiblichen Aussicht, ich hoffe die Bilder können das teilweise wiedergeben. 








Am Tag danach bin ich dann mit 9 weiteren Studenten von der Uni zum Surfen nach St. Clemente gefahren. Nach 3 Stunden habe ich stolz meine erste Welle gestanden.
Mich hat die Begeisterung dafür gepackt und ich hab nen neues Hobby gefunden!





Einführungswoche Teil 2

Mittwoch Abend stand dann meine erste Vorlesung an: Social Media Marketing! Es geht um den geschickten kommerziellen  Nutzen von neuen sozialen Netzwerken und Portalen wie Facebook, Flickr & co.
Donnerstag hatte ich dann meine Vorlesung in Project Leadership. Wir haben essentielle Kommunikationsgrundlagen besprochen und die Bücher besprochen die wir uns kaufen müssen. Eine Fachlichteratur und eine Art 
Roman, in dem in eine Geschichte eingebunden Techniken der Projekt- und Unternehmensführung aufgezeigt werden.

Am Freitag fand die offizielle Begrüßung für alle Studenten in Form einer riesigen Feier statt. 18.000 lustige Studenten kamen auf dem Campusgelände zusammen um sich von fremden kulinarischen Spezialitäten aus der ganzen Welt und Tanzeinlagen begeistern zu lassen. Auch haben sich die Clubs, Verbindungen und Bruder- bzw. Schwesterschaften  vorgestellt. Ich wurde relativ schnell vom "Surf, Ski & Snowboard-Club" angesprochen, bin nun Mitglied und werde versuchen mal ein paar Wellen zu stehen ;-)
Am Abend kamen dann die Hauptattraction auf die Main Stage: Big Sean! Ein hier in den Staaten sehr bekannter Hip Hopper rappte uns ins neue Semester. 





Meine Hostfamily hat mir dann für Samstag angeboten einen spaßigen Trip zur LA County Fair zu starten. Ich hab noch einen Freund von der UCR mitgenommen und dann gings los. Im Grunde ist die Fair wie der Hamburger Dom, nur ca. 3 mal so groß. Es ist eben alles größer in Amerika!



Freitag, 30. September 2011

Besuch des UKE

Auch in diesem Jahr warfen wir vom neuen Fachbereich Marketing und vom Vorstand im Rahmen der Spendenaktion einen Blick in das Universitätsklinikum Eppendorf. Dort besuchten wir speziell die Kinderherzchirurgie und das Kinderkrebs-Zentrum.

Der Chefarzt der Kinderherzchirurgie, Dr. Dodge-Khatami, empfing uns Tjune-Mitarbeiter sehr herzlich und freute sich über unser Engagement und natürlich auch über die zu erwartenden Spenden.
Geführt von Frau Remberg bekamen wir einen Eindruck von der Kinderherzchirugie. Hier finden Behandlungsprozesse von Kindern mit Herzerkrankungen, sowie deren Genesungsphase vor und nach Operationen statt. Aber auch Erwachsene werden zum Teil auf dieser Station behandelt, wenn sie beispielsweise schon als Kinder dorthin gegangen sind.

Frau Remberg zeigte uns die ganze Einrichtung und erläuterte auch, was durch die Spenden subventioniert wird. Es wurde deutlich, dass die Spenden einen großen Teil zum Wohlbefinden der Kinder beitragen. Beispielsweise wurden erst kürzlich neue Spielmöglichkeiten für die ganz kleinen Patienten errichtet. Ja, sogar ein ganzer Spielplatz ist neu entstanden.

v.l.n.r.: A. Hell, S. Augustin, A. Behrmann, J. Tebbe, B. Remberg, M. Cords



Zudem ist auch ein neuer, sehr modern und wohnlich eingerichteter Aufenthaltsraum für die größeren Patienten entstanden. Dieser Raum dient mit seiner wohnlichen Atmosphäre besonders als Rückzugsort aus dem oft sehr sterilen Klinikumfeld. Jetzt können die Patienten dort sogar im Internet surfen oder bei schlechtem Wetter Spiele spielen und fernsehen. Auch für Besuche der Familie oder von Bekannten wird der Raum gern genutzt.

Auch Frau Remberg freute sich sehr über unseren Besuch und uns wurde klar, dass unsere Spenden hier gut angelegt sind. Danach ging es direkt weiter in das Kinderkrebs-Zentrum.

Frau Vorbeck empfing uns recht herzlich und erklärte uns anschließend Funktion und Aufgaben der Einrichtung. Patienten mit Krebserkrankungen werden dort behandelt und leben während ihres Klinikaufenthaltes dort. Des Weiteren wurde durch teils großzügige Spenden ein eigenes Labor zur Erforschung von Krebs im Kindheitsstadium eingerichtet.

Bei dem anschließenden Rundgang durch das Gebäude wurde klar, wie wichtig die Spenden zur Aufrechterhaltung der Einrichtung sind. Etwa 60% des Forschungsetats werden durch Spenden gedeckt. In der Einrichtung selbst werden Freizeitmöglichkeiten, spezielle Trainer und alltägliche Gebrauchsgegenstände bezahlt. Dies alles ist für einen guten Heilungsverlauf unverzichtbar. So können die Patienten nun beispielsweise auch über Internet mit ihren Freunden und Angehörigen kommunizieren.

Auch wenn die Höhe unserer Spenden vergleichsweise niedrig ist, so merkten wir doch, wie sehr sich das UKE über die Unterstützung freut. Denn von allen kleinen und großen Spenden leben diese Einrichtungen. So kann den Betroffenen geholfen werden, wieder in ein normales Leben zurückzufinden, wie wir es alle tun.

Mit freundlichen Grüßen,

FB Marketing: Alicia Behrmann, Marius Cords, Jonas Tebbe

Juniorenfirma Tjune